Wahrnehmung gestalten.
Der strategische & gestalterische Ansatz

Wir sehen viel, aber wir erkennen wenig. In einer Welt, die visuell übersteuert, ist der erste Impuls oft: Lauter werden. Bunter werden. Mehr machen. Mein Ansatz folgt eher dem Gegenteil.
Wahrnehmung gestalten heißt für mich, den Blick zu lenken. Weg von der Dekoration, hin zur Substanz. Es geht darum, Dinge sichtbar zu machen, die vorher im Verborgenen lagen. Denn Bilder sind „schnelle Schüsse ins Gehirn“, treffen aber nur, wenn man genau zielt.
Ich arbeite nicht an Oberflächen, sondern an der Architektur dahinter. Wie wirkt eine Mensch, eine Idee, eine Marke, wenn sie den Raum betritt? Was erzählt ein Logo, bevor man den Namen gelesen hat? Ich nutze Design nicht, um Dinge hübsch zu machen, sondern um ihnen Haltung zu geben.
Das erfordert Mut zur Lücke. Denn wir nehmen oft erst bewusst wahr, indem wir Details weglassen. Reduktion ist keine ästhetische Spielerei, sondern eine Notwendigkeit, um verstanden zu werden.
Lass uns Dinge sichtbar machen …
